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Website planen - die ultimative Anleitung

Bevor du deine Website in Angriff nimmst: Plane sie erst. So sparst du dir sehr viele Nerven und auch vor allem Zeit. Zur Planung deiner Website gehören diese Punkte:

 

  • Ziel einer Website
  • Zielgruppe einer Website
  • Struktur und Navigation einer Website
  • Stil einer Website


Jeden Tag gehen unzählige Websites online. Damit deine Website erfolgreich wird und in den Tiefen des Internets nicht untergeht habe ich hier zusammengefasst, welche Schritte du vor der Veröffentlichung deiner Website gehen sollst.

Das Ziel einer Website

Was soll deine Website genau erreichen? Definiere im ersten Schritt das Ziel bzw. die Intention deiner Website. Notiere dir das Ziel und frage dich bei allen weiteren Planungsschritten: Zahlt das auf mein Ziel ein?

Welche Ziele kann eine Website haben?

Hier ist eine Auflistung aller Ziele, die eine Website erfüllen kann.

Präsentiere dich als DIE:DER Expert:in für deine Kund:innen auf deiner Website. Achte hierbei, dass sie dich super einfach erreichen können. Entweder mit einem Kontaktformular oder deinen nicht versteckten Kontaktdaten.

Bekanntheitsgrad steigern

Schon mit einer einfachen Website kann deine Bekanntheit steigen. Zum Beispiel, wenn deine Website in der lokalen Google Suche angezeigt wird.

Kundengewinnung

Präsentiere dich als DIE:DER Expert:in für deine Kund:innen auf deiner Website. Achte hierbei, dass sie dich super einfach erreichen können. Entweder mit einem Kontaktformular oder deinen nicht versteckten Kontaktdaten.

Kundenbindung

Biete deinen Kund:innen Mehrwert auf deiner Website. Entweder durch coole Anleitungen oder Downloads auf deiner Website.

Mitarbeiter:innen Gewinnung

Zeige deine Werte und dein Unternehmen ganz nah und präsentiere dich als Arbeitgeber:in.

Mache dir Gedanken welches Ziel das wichtigste für dich und dein Unternehmen ist. Und setze dann Schritt für Schritt um.

Die Zielgruppe einer Website

Die Definition deiner Zielgruppe ist mit der wichtigste Punkt in deiner Website Planung. Die Zielgruppe deines Businesses ist der Grundstein deiner Arbeit. Für wen machst du das hier alles? Wen möchtest du erreichen und wer soll auf deiner Website genau angesprochen werden?

Wie definiere ich meine Zielgruppe?

Grundsätzlich kannst du die Zielgruppe oder noch genauer: deine Wunschkund:innen auf zwei Arten definieren:

soziodemografischen Daten

Hierzu gehören ganz allgemeine und auch sehr einfach herauszufindende Infos:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Job
  • Gehalt
  1.  

Oder die:

psychografischen Daten

Hierzu gehören zum Beispiel diese Daten. Die sind nicht ganz so einfach herauszubekommen:

  • Wünsche
  • Ängste
  • Träume
  • Ziele
  • Interessen
  • Meinung
  • Einstellung
  1.  

Ich empfehle immer beides zu tun. Versuch dich ganz ganz tief in deine Wunschkund:innen (oder auch Marketing Persona genannt) einzudenken. Wie würdest du dann mit deiner Marketing Persona sprechen? Auf welche Wünsche und Ängste würdest du dann eingehen?

Der Vorteil einer Zielgruppendefinition

Du sprichst nicht nur DEINE Kund:innen an, nein, du schmeißt alle Leute raus, die du gar nicht als deine Kund:innen haben möchtest. Wie cool ist das bitte? Deine Website selektiert für dich und für dein Business die Kund:innen vor.

Die Struktur und Navigation einer Website

Wie soll die Struktur deiner Website aufgebaut sein? Wichtig ist, da du ja jetzt auch deine Ziele und deine Wunschkund:innen kennst, dass du die Struktur exakt auf die Bedürfnisse deiner Website-Besucher:innen abgestimmt ist.

Die Struktur einer Website

Mach dir Gedanken darüber, welche Seiten deine Website überhaupt benötigt. Klassischerweise gibt es meist

  • eine Startseite
  • eine Angebotsseite
  • eine Über-mich / Über-uns Seite
  • eine Kontaktseite
  • evtl. einen Blog
  • und die rechtlichen Seiten.

 

Behalte immer im Hinterkopf, dass deine Marketing Persona sich gut zurecht findet und genau die Informationen einfach findet, die sie sucht. Oberste Internetregel: Das Wichtigste zuerst!

Die Navigation einer Website

Die Navigation deiner Website ist im Prinzip das Menü. Hier gilt: weniger ist mehr und vor allem: sei bitte nicht kreativ. Was meine ich damit?

Ich meine damit, dass wir alle nicht das erste mal das Internet betreten und uns viele Dinge schon in Fleisch und Blut übergegangen sind. Zum Beispiel die Begrifflichkeiten im Menü.

Wir wissen, dass es eine Startseite oder Home Seite gibt, dann benenne diese Seite auch im Menü als “Home” oder Startseite”. Dasselbe gilt für die anderen Seiten. Versuche nicht dir irgendwelche fancygen Begriffe auszudenken, die deine User:innen nur verunsichern.

Achte immer auf eine einfache und logische Navigation auf deiner Website. Hinter den Menü Begriffen muss genau das drin stecken, was drauf steht.

Der Stil einer Website

Zum Stil deiner Website gehören die Farben und die Schriftarten. Diese müssen deine Unternehmenswerte immer widerspiegeln und bei deinen Traumkund:innen bestimmte Gefühle auslösen.

Stell dir vor, du bist ein:e Finanzdienstleister:in und verwendest eine total verschnörkelte Schriftart und durchgeknallte Farben. Das kann deine Besucher:innen ganz schön durcheinanderbringen. Und ein Gefühl des “Hää? Was ist das denn?” auslösen. Ergebnis: Die sind schneller von deiner Website weg, als du gucken kannst.

Achte also darauf, dass deine Schriftarten und deine Farben die richtigen Signale an deine Kund:innen senden.

Darüber hinaus bewirkt ein kontinuierliches Design, dass deine potentiellen Kund:innen dich auf all deinen Kanälen, auf denen du dich oder deine Dienstleistung bewirbst sofort mit einem Blick erkennen.

Die Farben einer Website

Baue deine Farbpalette so auf:

Oder lies hier in diesem Artikel alles, was du zum Thema Farben auf deiner Website wissen musst.

Wähle eine Hauptfarbe

Diese Farbe sollte überall auf der Website präsent sein.

Wähle eine Akzentfarbe

Diese Farbe unterscheidet sich von deiner Hauptfarbe und dient als Blickfang.

Wähle eine Textfarbe

Achte darauf, dass dein Text immer sehr gut lesbar ist. Mein Tipp: Wähle einen dunklen Grauton, der gut zu deiner Haupt- und Akzentfarbe passt.

Wähle eine Abstufung deiner Haupt- oder Akzentfarbe

Manchmal ist die Hauptfarbe z. B. für den Hintergrund eines Abschnitts zu dominant. Da macht es Sinn eine Abstufung, entweder heller oder dunkler zu verwenden. So reiht sich die Farbe sehr gut in dein gesamtes Farbkonzept ein und bleibt trotzdem dezent.

Und nimm immer die selben Farben! Egal was passiert, benutze bitte immer ein und dieselben Farben: du hast die Möglichkeit einen sogenannten Hex Code für deine Branding Farben rauszusuchen, das bedeutet: egal auf welchem Medium du deine Inhalte darstellst, deine Farben sehen immer gleich aus.

Die Schriftart auf einer Website

Deine Schriftart spiegelt die Werte und Persönlichkeit deines Unternehmens wider. Stell dir die Frage, mit welchen Adjektiven verbindet man dich? Bist du modern, minimalistisch, traditionell oder lustig und ausgeflippt?

Du möchtest genau wissen, wie du deine Schriftart auswählst. Dann lies jetzt die komplette Anleitung.

 

Grundsätzlich unterteilt man Schriftarten erstmal in zwei Gruppen: Serifenschrift und serifenlose Schrift. Darüber hinaus wird auch häufig eine sogenannte Schreibschrift verwendet.

kreatives-webdesign_serifenschrift-serifenloseschrift

Serifenschrift

Serifenschriften sind sehr klassisch und sehr gut geeignet für lange Texte oder Textabschnitte. Unser Auge ist gewöhnt an diese Schrift und kann sie sehr gut erfassen.

Hauptsächlich wird die Serifenschrift in Büchern und Zeitungen angewendet.

Serifenlose Schrift

Serifenlose Schrift ist sehr gut im Web geeignet. Auch sie ist sehr gut lesbar und bei kleineren Auflösungen, wie z. B. dem Handy, immer gut für das Auge erfassbar.

 

Serifenlose Schrift ist sehr modern und klar. Und gibt deiner Website einen sehr cleanen Look. Darüber hinaus kannst du sehr gut mit der Dicke der serifenlosen Schrift arbeiten. Bold wirkt deutlich schwerer und kann gut als Zwischenüberschift genutzt werden. Während light oder thin sehr leicht und nobel wirkt.

Schreibschrift

Die Schreibschrift – der Name sagt es schon, sieht aus, wie eine Handschrift. Sie sollte nie als normale Text Schrift verwendet werden. Als Highlight Schrift hebt sie aber die Persönlichkeit deines Unternehmens mega hervor. So kann die Schreibschrift z. B. nur für einzelne Worte verwendet werden.

Die perfekte Schriftkombination

Wähle max. nur 2 Schriftarten. Das kann sein, eine serifenlose Schrift für deine Fließtexte. Dieselbe Schriftart abweichend, als dickere oder dünnere Schrift für Überschriften und Zwischenüberschriften. Und eine Highlight Schrift, um bestimmte Begriffe besonders hervorzuheben.

 

Wenn du dir unsicher bist, dann folge immer dem Tipp: Weniger ist mehr!

 

Achte auf eine sinnvolle Hierarchie und hab immer im Hinterkopf, dass deine Leser:innen nicht lesen, sondern die Texte nur scannen. Je besser die Hierarchie deiner Schriftarten ist, desto leichter machst du es deinen Besucher:innen deine Texte besser zu erfassen.

Website richtig planen - Fazit

Plane deine Website und beantworte dir die oben genannten Punkte und deiner erfolgreichen Website steht nichts mehr im Wege. Wenn du das Ziel deiner Website, die Zielgruppe, die Struktur und Navigation und den Stil definiert hast, bist du soweit im Internet durchzustarten.

Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte und wenn du Fragen hast, dann stelle sie mir jederzeit gerne.

Über die Autorin

Olga van Regteren

Olga van Regteren

Hi, ich bin Olga. Ich liebe Webdesign! Die Kreativität, die Inspiration und vor allem meine Leidenschaft jeden Tag etwas Neues zu lernen treiben mich jeden Tag an!

Ich unterstütze Businessfrauen bei der Erstellung ihrer verkaufsstarken Website. Ich stehe dir hier nicht nur mit meinem Wissen rund um Farben, Schriften und Formen zur Verfügung, sondern auch mit meinem gesamten BWL Wissen.

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